News 07/2015

Deutsche unterschätzen Kosten eines Rechtsstreits

Rechtsschutz

Im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Forsa im April 2015 eine repräsentative Befragung von 1.012 Bundesbürgern ab 18 Jahre zum Thema „Einschätzungen zu Kosten eines Rechtsstreits“ durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, allgemein und anhand einiger konkreter Fallbeispiele herauszufinden, ob und inwieweit die Bundesbürger die Kosten eines Rechtsstreites realistisch einschätzen können. Rund 80 Prozent von ihnen schätzen die Kosten viel zu niedrig ein; lediglich sechs Prozent liegen mit ihrer Einschätzung richtig. Ein Drittel der Befragten traut sich zwar eine realistische Einschätzung zu, wenn es ganz allgemein um die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen geht. Wenn allerdings nach der Höhe von Gebühren oder Honoraren in konkreten Rechtsfällen gefragt wird, liegen 78 Prozent völlig falsch mit ihren Angaben. Denn das Kostenrisiko bei rechtlichen Auseinandersetzungen ist wesentlich höher, als drei Viertel der Befragten glauben. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass derjenige vor Gericht Recht bekommt, der das meiste Geld für Anwälte zur Verfügung hat. Und fast 50 Prozent würden sogar auf die Durchsetzung ihres Rechts verzichten, wenn die Kosten für eine rechtliche Auseinandersetzung höher ausfallen könnten als ihre eigentliche Forderung. Besonders ältere Menschen fürchten dabei das Kostenrisiko; hier liegt der Anteil derer, die auf eine Klage verzichten würden, sogar bei über 50 Prozent.

Quelle: Pressemeldung des GDV vom 6. Juli 2015

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Messe "Wir in Wittgenstein" 2016

Herzliche Einladung

Wir Laden Sie herzlich zu einem Besuch auf unserem Messestand und zu unseren Vorträgen ein.

Die Messe "Wir in Wittgenstein" findet am 12. und 13. März 2016 im Industriepark Schameder statt.

 

Vorträge:

Samstag, 12.03.16 15:00 Uhr
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
-Worauf muss ich achten?
Herr Pelzer, Monuta Versicherung

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Sonntag, 13.03.16 15:00 Uhr
Cyber-Versicherungen
-Was bieten die neuen Policen Familien und Firmen?
Herr Arnd Kassel, Kassel GmbH

Cyber-Versicherungen 

 

Wir freuen uns auf Sie!

News 06/2015

Versicherungen im Ehremamt

Ehrenamt

Sie trainieren Jugendmannschaften, organisieren Ausstellungen regionaler Künstler oder leiten als Vorstand einen Verein. Etwas mehr als 12 Mio. Bürger unseres Landes engagieren sich in einem Ehrenamt. Zwei Drittel davon wenden wöchentlich bis zu fünf Stunden ihrer Freizeit dafür auf. Sicher ist, dass unsere Gesellschaft um einiges ärmer wäre, gäbe es sie nicht, die Ehrenämtler.
Bei allem Einsatz für die Sache wird allerdings erst dann über die eigene Absicherung nachgedacht, wenn etwas passiert ist. Wir möchten Ihnen die Sicherheit geben, dass Ihr Einsatz nicht negative Folgen im Schadenfall für Sie hat. Daher sollten wir über folgende Punkte sprechen:

  • Privathaftpflicht mit Baustein Ehrenamt und Schlüsselverlustversicherung für Vereinsschlüssel
  • Unfall-Versicherung

Für den Verein sind folgende Punkte zu klären

  • Vereinshaftpflicht
  • D&O Versicherung für den Vorstand
  • Dienstreisekasko
  • Gruppenunfall

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News 05/2015

Das Problemkind Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum Problemkind der Versicherungsbranche entwickelt. Wohngebäudeversicherung ist ein teures „Draufleggeschäft“ für nahezu jeden Versicherer. Die Gründe dafür sind schnell aufgezählt:

  • Der Bestand an versicherten Häusern veraltet zunehmend. Dadurch häufen sich Schäden an den mitalternden Leitungsrohren (Schlagwort „Rohrbruch“).
  • Das Wetter beschert uns immer häufiger Extremereignisse, die zu Schäden an versicherten Gebäuden führen (Sturm, Hochwasser, etc.).
  • Die Prämie von älteren Bestandsverträgen ist aufgrund der vorangenannten Punkte zu niedrig und keinesfalls mehr risikogerecht.

Als Folge reagieren die Versicherungsunternehmen sehr sensibel auf Schäden und neigen bereits bei verhältnismäßig wenigen Schadensfällen zur Kündigung. Neuer Schutz ist dann nur noch schwer bis gar nicht zu finden. Wir raten daher dringendst, kleine Schäden trotz Versicherung besser selbst zu tragen oder gleich eine Selbstbeteiligung in den Vertrag einzuschließen. Guter Wohngebäudeschutz ist wichtig und sollte nicht „vergeudet“ werden!

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